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Tierinfo

10 Fragen, die Hundebesitzer interessieren

1. Wie entfernt man Zecken?

Zecken treten fast das ganze Jahr über auf, gehäuft jedoch in den Monaten Mai und September. Mit hochwertigen Zeckenhalsbändern oder einer Lösung zum Auftragen auf die Haut, können Sie Ihren Hund vor einem Befall schützen. Sowohl kleinere wie auch voll gesogene Zecken lassen sich mit einer geeigneten Zeckenzange duch mehrmaliges Drehen entfernen.

 

2. Mein Hund verträgt das Autofahren nicht.

Ein Hund sollte niemals mit vollem Magen im Auto mitfahren. Regelmäßige Pausen mit einer "Gassi"-Runde sind sehr wichtig. In ausgeprägten Fällen helfen moderne Mittel gegen die Reisekrankheit. Sie besitzen gleichzeitig eine beruhigende Wirkung.

 

3. Wie oft müssen die Krallen geschnitten werden?

Bei regelmäßigem Auslauf nutzen sich die Krallen im Allgemeinen ausreichend ab. Es kommt jedoch vor, dass Hunde, die überwiegend in Wohnungen gehalten werden, zu lange Krallen bekommen. Wenn die Krallenspitze die Ballenfläche deutlich überragt, müssen die Krallen mit einer Krallenzange geschnitten werden. Dabei darf das Nagelbett nicht verletzt werden. So genannte Wolfs- oder Afterkrallen, die den Boden nicht berühren, bedürfen einer regelmäßigen Pflege. Meist werden sie schon beim Junghund chirurgisch entfernt.

 

4. Sind Würmer auf den Menschen übertragbar?

Spulwürmer und der Hundebandwurm Echinococcus granulosus stellen für den Menschen eine gewisse Gefahr dar. Fast alle Welpen, aber auch ältere Hunde, sind mit Spulwürmern infiziert. Wurmeier gehen mit dem Hundekot ab und bleiben im Fell oder im Hundebett hängen. Gelegentlich können wir Menschen Wurmeier aufnehmen bzw. im Darm entwickeln sie sich zu Larven, die den Körper durchwandern. In der Regel werden diese abgekapselt und bleiben somit ohne Bedeutung. Gelangen die bei unseren Stadthunden sehr seltenen Echinococceneier in den menschlichen Körper, so bilden sich in Leber oder auch Lunge blasenartige Auftreibungen - so genannte Finnen. Spulwürmer sehen aus wie dicke Fäden oder Spagetti, Bandwurmglieder wie Reiskörner. Mit den modernen Wurmmitteln können wir unsere Hunde leicht wurmfrei halten und somit uns selbst schützen. Mit Hilfe einer mikroskopischen Kotuntersuchung können wir uns vom Behandlungserfolg überzeugen. Die Kotuntersuchung sollte regelmäßig (2x pro Jahr) durchgeführt werden, um eine Neuinfektion rechtzeitig zu erkennen.

 

5. Mein Hund hat "Mundgeruch"

Die häufigste Ursache für Mundgeruch ist Zahnstein. Mit Hilfe eines Ultraschallgerätes kann Ihr Tierarzt diesen gründlich und schonend entfernen. Neben Zahnstein können aber auch Entzündungen im Mund an den Lippen, Magenentzündungen und Nierenerkrankungen für einen unangenehmen Geruch verantwortlich sein.

 

6. Mein Hund rutscht auf dem Hintern.

Das so genannte "Schlittenfahren" ist meist ein Symptom für eine Analbeutelentzündung. Die Analdrüsen müssen dann ausgedrückt  und wenn nötig ein desinfizierendens, keimabtötendes Präparat einebracht werden. Nach zwei- bis dreimaliger Behandlung im wöchentlichen Abstand ist der krankhafte Prozess in der Regel abgeheilt. Gelegentlich kommen auch ein Bandwurmbefall oder Kotreste am After als Ursache für das "Schlittenfahren" in Betracht.

 

7. Meine Hündin soll nicht läufig werden

Um den unangenehmen Begleitumständen einer Läufigkeit aus dem Wege zu gehen, kann mit Hilfe regelmäßiger Hormonbehandlungen ihr Auftreten verhindert werden. Dabei nimmt man aber das Risiko von Gebärmuttervereiterungen, Haar- und Hautproblemen sowie einer erhöhten Bereitschaft zur Geschwulstbildung am Gesäuge in Kauf. Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko dieser Nebenwirkungen. Als Alternative steht die operative Entfernung von Eierstöcken und Gebärmutter zur Verfügung. Wollen Sie mit Ihrer Hündin nicht züchten, ist diese Operabtion sehr zu empfehlen. Wurde eine Hünding fälschlicherweise gedeckt, so ist eine Behandlung am 3., 5. und 7. Tag möglich. Die Gefahr der Gebärmuttervereiterung ist dabei aber relativ groß.

 

8. Wie lange dauert die Trächtigkeit bei der Hündin?

In der Regel trägt die Hündin 63 Tage

 

9. Meine Hündin hat Knoten im Gesäuge

Geschwülste im Gesäuge der Hündin kommen leider sehr häufig vor. Zirka 60% davon sind gutartig. Anfangs gutartige Tumoren können aber später bösartig werden. Eine möglichst frühzeitige Operation ist deshalb angezeigt. Da diese Geschwülste meist gleichzeitig an mehreren Stellen entstehen, sollten bei einer Operation - wenn möglich - die entsprechend benachbarten Milchdrüsenkomplexe mit entfernt werden. Kleine, noch nicht fühlbare Tumore werden dadurch mit erfasst und Rückfälle weitestgehend vermieden.

 

10. Bei meinem Hund ist nur ein Hoden fühlbar

Rüden, bei denen nur ein Hoden fühlbar ist, nennt man Kryptorchide. Da im Körperinneren verbliebene Hoden später stark zur tumorösen Entartung neigen, sollten diese möglichst frühzeitig entfernt werden.

 

 

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Wir sind von 3.6.2017 bis 6.6.2017 auf Urlaub

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